Der Ansatz
Das Problem
Ärztinnen und Ärzte wenden einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit für die klinische Dokumentation auf — Zeit, die an anderer Stelle in der Patientenversorgung fehlt. Ein Großteil dieser Dokumentation folgt wiederkehrenden Mustern, wird aber weiterhin größtenteils manuell erstellt.
Der geplante Ansatz
Klinovant entwickelt eine Software, die dokumentationsrelevante Inhalte aus der Behandlung erfasst, strukturiert vorschlägt und der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zur Prüfung vorlegt. Erst nach ärztlicher Freigabe wird ein Dokumentationsvorschlag Teil der Patientenakte. Diese Beschreibung bezieht sich auf den geplanten Funktionsumfang eines Produkts in Entwicklung, nicht auf ein zugelassenes oder im Regelbetrieb befindliches Medizinprodukt.
- 01
Erfassen
Dokumentationsrelevante Inhalte aus der Behandlung werden erfasst.
- 02
Strukturieren
Die Inhalte werden strukturiert und für die klinische Dokumentation aufbereitet.
- 03
Prüfen
Der Vorschlag wird für die ärztliche Prüfung bereitgestellt.
- 04
Freigeben
Die Ärztin oder der Arzt entscheidet und gibt frei — nicht die Software.
Warum on-premise
Deutsche Universitätskliniken dürfen Patientendaten in der Regel nicht an Cloud-Dienste außerhalb der EU übermitteln. On-premise-Betrieb auf der IT-Infrastruktur der Klinik ist deshalb keine bloße technische Präferenz, sondern eine Grundvoraussetzung für den Marktzugang.
Zielgruppe sind die rund 35 deutschen Universitätskliniken, für die dieser strukturelle Vorteil den Marktzugang eröffnet.